Christian Schmidt
Der deutsche Leuchtendesigner Christian Schmidt aus Bremen steht hinter der Marke zenolicht und entwirft seit den 1990er-Jahren Bauhaus-inspirierte Leuchten für Tecnolumen, darunter die Pendelleuchte Theia.
Faktenblock zu Christian Schmidt
- Geboren: 1970
- Nationalität: deutsch
- Ausbildung: Nicht öffentlich dokumentiert; gestalterischer Werdegang über die Praxis (Gründung der Gruppe ZENO als einer von „drei jungen Kreativen“ im Jahr 1993).
- Studio: zenolicht GmbH, Bremen (Nernststraße 63), Marke seit 2010 (aus ZENO Gruppe, gegründet 1993)
- Wichtige Kollaborationen: Tecnolumen (Bremen)
- Bekannteste Werke: Theia (PLZ 17), Ariane (WLZ 91, Entwurf 1991), Afrique (WLZ 92), Caravelle (PLZ 15), EOS 14
- Auszeichnungen: keine öffentlich dokumentierten Auszeichnungen
- Bei Smartambiente: 6 Leuchten von Tecnolumen verfügbar, Preisspanne 623,10 € bis 2.213,40 €
- Offizielle Website: zenolicht
Christian Schmidt gründete 1993 mit zwei Partnern die ZENO Gruppe in Bremen
Christian Schmidt gründete 1993 gemeinsam mit André Boetker und Klaus-Peter Jurk die ZENO Gruppe in Bremen. Das Unternehmen war zunächst als OEM-Hersteller und Markenlieferant für Leuchten aktiv. Nach knapp zwei Jahrzehnten wurde 2010 aus der ZENO Gruppe die Marke zenolicht, hinter der seither Christian Schmidt gemeinsam mit einem Team aus Designern, Handwerkern und Kaufleuten steht.
Der Firmensitz liegt in der Nernststraße 63 in Bremen, wo Schmidt heute die zenolicht GmbH als Geschäftsführer leitet. Der Standort in Bremen ist kein Zufall: Auch der wichtigste Auftraggeber von Christian Schmidt, die Manufaktur Tecnolumen, hat ihren Sitz in derselben Stadt. Neben den bekannten Eigenkreationen liegt die Kernkompetenz von zenolicht bis heute im OEM- und Projektgeschäft.
Christian Schmidts Formensprache orientiert sich an der Klarheit des Bauhauses
Für Christian Schmidt verbindet das Bauhaus Architektur, Handwerk und Kunst zu einem geschlossenen Gestaltungsansatz. Diese Verbindung prägt seine Entwürfe seit den ersten Jahren der ZENO Gruppe. Seine Leuchten wirken auf den ersten Blick schlicht, tragen aber meist ein technisches oder erzählerisches Detail, das die Handschrift des Designers erkennbar macht.
Schmidt bleibt trotz seiner Nähe zum Bauhaus offen für zeitgenössische Impulse. Er greift Formen aus Architektur, Technik und Alltag auf und übersetzt sie in eine reduzierte Formensprache. Die Leuchten sind dabei nie Selbstzweck: Jedes Modell ist auf eine konkrete Lichtsituation ausgelegt, etwa auf die blendfreie Beleuchtung eines Esstisches oder die Einfassung eines Spiegels.
Was verbindet zenolicht mit dem Bauhaus?
Die Marke zenolicht orientiert sich an der einfachen und klaren Formensprache des Bauhauses, die das Design des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat. Neue Formen entstehen aus Beobachtung, Handwerk und einer bewussten Reduktion. Dieser Gedanke verbindet zenolicht mit der Bauhaus-Bewegung der Weimarer Republik (1919 bis 1933), aus deren Umfeld viele Klassiker der Marke Tecnolumen stammen.
Die Kollaboration mit Tecnolumen prägt sein Werk seit den 1990er-Jahren
Tecnolumen wurde 1979 in Bremen gegründet, um Bauhaus-Klassiker in ihrer Originalform wieder aufleben zu lassen. Die Manufaktur arbeitet neben den historischen Reeditionen mit ausgewählten zeitgenössischen Gestaltern zusammen, die dem Bauhaus-Gedanken verpflichtet bleiben. Christian Schmidt gehört fest zu diesem Kreis der jungen Designer, den Tecnolumen sorgfältig auswählt.
Die räumliche Nähe zwischen Tecnolumen und zenolicht in Bremen erleichtert die Zusammenarbeit. Jede Leuchte aus dieser Kollaboration trägt das Signet TECNOLUMEN, wird in Bremen gefertigt und fortlaufend nummeriert. Weitere Informationen zu Schmidts Rolle bei der Manufaktur finden Sie im offiziellen Tecnolumen-Designerportrait.
Theia, Ariane und Caravelle zeigen die Bandbreite seiner Entwürfe
Der Entwurf der Ariane Wandleuchte (WLZ 91) stammt bereits aus dem Jahr 1991 und zählt zu Schmidts frühesten Arbeiten für Tecnolumen. Zwei mattierte Edelstahlzylinder fassen den Leuchtteil ein, ein Kunststoffdiffusor verteilt das Licht flächig. Die Leuchte ist für die senkrechte Montage ausgelegt und eignet sich für die Einfassung von Spiegeln, für Flure und Treppenaufgänge.
Die Pendelleuchte Theia (PLZ 17) ist aus Aluminium gefertigt und wird von zwei dünnen Pendeln gehalten. In der Seitenansicht erinnert ihre Struktur an aneinandergereihte Kieselsteine. Das nach unten abstrahlende LED-Licht ist blendfrei und für die Beleuchtung von Ess- oder Besprechungstischen konzipiert. Die Leuchte ist in vernickelter und vergoldeter Ausführung erhältlich und lässt sich über einen integrierten Tastschalter oder externe Phasenan- und Abschnittsdimmer regeln.
Für die Pendelleuchte Caravelle (PLZ 15) ließ sich Schmidt vom gleichnamigen französischen Passagierflugzeug aus den späten 1950er-Jahren inspirieren. Der Privatpilot übertrug den Querschnitt der Tragfläche und die charakteristische Fensterform in einen luftigen Leuchtenentwurf. Zusammen mit der Wandleuchte Afrique und der EOS 14 bildet die Caravelle den engeren Kanon seiner Entwürfe für Tecnolumen.
Werke von Christian Schmidt im Smartambiente-Sortiment
Bei Smartambiente in Wendelstein bei Nürnberg führen wir aktuell 6 Leuchten von Christian Schmidt, sämtlich aus der Kooperation mit der Marke Tecnolumen. Als offizieller Premium Partner liefern wir Originalware versandkostenfrei innerhalb Deutschlands.
Im Zentrum steht die Theia LED Pendelleuchte in vier Ausführungen: vergoldet oder vernickelt, jeweils mit integriertem Tastschalter oder mit externem Phasenan- und Abschnittsdimmer. Ergänzt wird das Sortiment durch die Ariane Wandleuchte, die Sie neben weiteren Designer-Wandleuchten für Wohn- und Schlafräume finden. Die Preisspanne reicht von 623,10 € für die Ariane bis 2.213,40 € für die vergoldeten Theia-Ausführungen.
Wenn Sie die Entwürfe von Christian Schmidt neben originalen Bauhaus-Leuchten mit Wagenfeld und Buquet sehen möchten, finden Sie in unserer Übersicht der Designer bei Smartambiente weitere Gestalter aus dem Umfeld der Manufaktur. Für die gewerbliche Objekteinrichtung in Hotellerie und Gastronomie eignen sich die Theia-Pendelleuchten insbesondere über Ess- und Konferenztischen.
Beratung zu Leuchten von Christian Schmidt
Fragen zur Ariane Wandleuchte, zu den Ausführungen der Theia LED Pendelleuchte oder zur Ersatzteilverfügbarkeit beantworten Ihnen Mehmet Sögütlü und das Smartambiente-Team persönlich. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 911 944 33103 oder per E-Mail unter info@smartambiente.de. Als offizieller Premium Partner von Tecnolumen garantieren wir Originalware mit versandkostenfreier Lieferung innerhalb Deutschlands.
Häufige Fragen zu Christian Schmidt
Christian Schmidt ist der Kopf der Bremer Leuchtenmarke zenolicht. Gemeinsam mit André Boetker und Klaus-Peter Jurk gründete er 1993 die ZENO Gruppe, aus der 2010 zenolicht entstand. Bekannt ist er vor allem für seine Leuchtenentwürfe für die Bremer Manufaktur Tecnolumen.
Schmidt orientiert sich an der klaren Formensprache des Bauhauses, ohne historisierend zu arbeiten. Seine Entwürfe verbinden reduzierte Grundformen mit einem technischen oder erzählerischen Detail. Für ihn führt das Bauhaus Architektur, Handwerk und Kunst in einem gemeinsamen Gestaltungsansatz zusammen.
Der wichtigste Auftraggeber von Christian Schmidt ist die Bremer Manufaktur Tecnolumen. Für sie hat er unter anderem die Pendelleuchten Theia und Caravelle sowie die Wandleuchten Ariane und Afrique entworfen. Der Entwurf der Ariane stammt bereits aus dem Jahr 1991.
Bei Smartambiente finden Sie aktuell 6 Leuchten aus seiner Zusammenarbeit mit Tecnolumen: die Theia LED Pendelleuchte in vier Ausführungen (vergoldet oder vernickelt, jeweils mit externem Dimmer oder integriertem Tastschalter) sowie die Ariane Wandleuchte. Die Preisspanne liegt zwischen 623,10 € und 2.213,40 €.
Die Theia ist aus Aluminium gefertigt und wird von zwei dünnen Pendeln gehalten. In der Seitenansicht erinnert ihre Struktur an aneinandergereihte Kieselsteine. Das nach unten abstrahlende LED-Licht ist blendfrei und für die Beleuchtung von Ess- und Besprechungstischen ausgelegt.
Christian Schmidt zählt zum Kreis der zeitgenössischen Designer, die Tecnolumen neben den historischen Reeditionen der Bauhaus-Klassiker führt. Seine Entwürfe knüpfen an die Formensprache der Bauhaus-Bewegung an, die zwischen 1919 und 1933 in Weimar, Dessau und Berlin entstand, übersetzen sie aber in einen modernen technischen Kontext.
