Edouard Wilfrid Buquet
Edouard Wilfrid Buquet war ein französischer Lampendesigner, dessen zweiarmige Schreibtischleuchte EB 27 aus dem Jahr 1927 zu den Ikonen des Art déco zählt. Bei uns finden Sie die EB 27 als Neuauflage von Tecnolumen.
Faktenblock zu Edouard Wilfrid Buquet
- Geboren: 1866 in Frankreich [Ort bitte prüfen; Geburtsjahr in Quellen abweichend zwischen 1866 und 1886]
- Nationalität: französisch
- Ausbildung: nicht öffentlich dokumentiert
- Werkstatt: Paris, aktiv bis 1940
- Wichtige Rezeption und Neuauflage: Tecnolumen (aktuelle Neuauflage); historische Nutzung durch Le Corbusier, Marcel Breuer und Louis Sognot in deren Innenraumgestaltungen
- Bekannteste Werke: EB 27 Schreibtischleuchte (1925 entworfen, 1927 patentiert), EB 28
- Auszeichnungen: Patent des Ministère du Commerce et de l'Industrie in Paris vom 9. Februar 1927; Aufnahme in die Sammlung des Museum of Modern Art New York
- Bei Smartambiente: 12 Produkte von 1 Marke (Tecnolumen) verfügbar
- Offizielle Website: nicht vorhanden (historisch verstorbener Designer)
Edouard Wilfrid Buquets Werk beginnt in den 1920er Jahren in Frankreich
Buquet arbeitete als Lampendesigner in Frankreich und entwickelte in den 1920er Jahren die Entwürfe, mit denen sein Name bis heute verbunden ist. Über sein biografisches Umfeld ist wenig gesichert. Nachforschungen aus den 1970er Jahren belegen die Entstehung seiner bekanntesten Leuchte im Jahr 1925 und die Patentierung 1927 in Paris.
Am 9. Februar 1927 erhielt Buquet vom Ministère du Commerce et de l'Industrie in Paris das Patent für eine zweiarmige Schreibtischleuchte. Das Patent bezog sich vor allem auf die flexiblen Teile der Konstruktion. Bis 1940 fertigte Buquet mehrere Variationen dieser Leuchte, wobei sich die zweiarmige Ausführung als die verbreitetste erwies.
Die gelenkige, gegengewichtige Konstruktion prägt Buquets Designsprache
Buquet arbeitete mit vernickeltem Messing, Aluminium und lackiertem Holz. Die zweiarmige Leuchte erreicht eine maximale Höhe von 91,5 cm bei einem Sockeldurchmesser von 15 cm. Der Sockel lässt sich auch an einer Wand oder auf einer abgewinkelten Fläche montieren, wodurch die Leuchte auf dem Schreibtisch, an der Wand und in Zwischenlagen einsetzbar ist.
Die Patentschrift beschreibt eine Konstruktion, die sich „durch leichteste Berührung bewegt". Die gegengewichtigen Arme lassen sich in jeden Winkel justieren und drehen und leiten Licht in einem großen Radius aus. Diese Mechanik ist der Kern von Buquets Handschrift und unterscheidet die EB 27 von den steifen Schreibtischleuchten ihrer Zeit.
Le Corbusier und Marcel Breuer nutzten die EB 27 in ihren Interieurs
Verbreitung fand Buquets Entwurf 1929 durch Lucien Rollin, der auf dem Salon der Société des artistes décorateurs einen „Desk of a Technician" aus Eiche und schwedischer Birke gemeinsam mit der EB 27 präsentierte. Weitere Aufmerksamkeit erhielt die Leuchte durch Veröffentlichungen in französischen Fachzeitschriften Ende der 1930er Jahre.
Architekten und Innenarchitekten übernahmen die Leuchte in ihre Raumgestaltungen. Dazu zählen:
- Le Corbusier
- Marcel Breuer
- Joubert und Petit
- Maurice Barret
- Louis Sognot
- Marcel Coard
Diese Rezeption zeigt, in welchem Kontext Buquets Arbeit stand: nicht als Einzelstück, sondern als Werkzeug in der Innenarchitektur der 1920er und 1930er Jahre, das von führenden Gestaltern der Moderne aufgegriffen wurde.
Die EB 27 aus dem Jahr 1927 ist Buquets bekannteste Leuchte
Die EB 27 verdankt ihren Namen den Initialen ihres Entwerfers und dem Jahr der Patentvergabe. Sie steht auf einem runden Sockel, trägt zwei gegengewichtige Arme und lässt sich als Tisch-, Wand- oder Stehleuchte einsetzen. Die zweiarmige Ausführung wurde in unterschiedlichen Oberflächen produziert, darunter vernickelt und versilbert.
Was zeichnet die EB 27 im Detail aus?
Der Aufbau folgt einem klaren Prinzip: ein fester Sockel, zwei bewegliche Arme, ein justierbarer Reflektor. Die Mechanik trägt sich selbst und erlaubt jede Position ohne Feststellschraube. Neben der EB 27 entstand die kompaktere EB 28, die als Tischleuchte konzipiert ist und ein reduziertes Format bietet.
Als Tischleuchten von Tecnolumen sind beide Modelle heute in Nickel- und Silber-Ausführung neu aufgelegt. Sie bilden neben der Wagenfeld-Serie den zweiten Schwerpunkt in der Tecnolumen-Klassikerreihe.
Ein Exemplar der EB 27 gehört zur Sammlung des Museum of Modern Art
Ein Exemplar der EB 27 befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Diese Aufnahme ist ein Beleg für die designhistorische Bedeutung des Entwurfs und ordnet Buquet in eine Reihe mit den Gestaltern ein, deren Arbeiten das MoMA als Referenzpunkte des 20. Jahrhunderts sichert.
In der Fachliteratur zählt die EB 27 zu den populärsten Lampenentwürfen des Art déco. Autoren wie Mel Byars und Kathryn B. Hiesinger führen sie in ihren Übersichtswerken zum Design des 20. Jahrhunderts. Der Preis für eine Originallampe aus der Zeit vor 1940 wurde bereits 1997 mit rund 10.000 US-Dollar angegeben.
Bei Smartambiente führen wir die Buquet-Leuchten in der Neuauflage von Tecnolumen
Bei Smartambiente in Wendelstein bei Nürnberg führen wir aktuell 12 Buquet-Leuchten in der Neuauflage von Tecnolumen. Sie umfassen die EB 27 als Tisch-, Wand- und Stehleuchte sowie die kompaktere EB 28 als Tischleuchte. Die Preise beginnen bei rund 3.264 € und reichen bis rund 6.278 € je nach Ausführung und Größe.
Die Modelle sind in zwei Oberflächen erhältlich:
- vernickelt poliert
- versilbert in der 90er Auflage zum Jubiläum
Als offizieller Premium Partner von Tecnolumen liefern wir die vollständige Buquet-Reihe der Bauhaus-Klassikerkollektion mit versandkostenfreier Lieferung innerhalb Deutschlands. Wenn Sie einzelne Modelle im Set kombinieren möchten, orientiert sich die Auswahl an der Nutzung: Tischleuchte am Schreibtisch, Wandleuchte über dem Beistelltisch, Stehleuchte im Leseeck.
Wer die Buquet-Leuchten neben anderen Tischleuchten vergleichen möchte, findet dort das erweiterte Sortiment renommierter Hersteller. Innerhalb der Tecnolumen-Reihe bildet die Wagenfeld-Serie das Bauhaus-Pendant zur französischen Art-déco-Handschrift von Buquet.
Beratung zu Leuchten von Edouard Wilfrid Buquet
Fragen zur EB 27 und EB 28, zu den Unterschieden zwischen vernickelter und versilberter Ausführung oder zur Herkunftsbestätigung der Neuauflage beantworten Ihnen Mehmet Sögütlü und das Smartambiente-Team persönlich. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 911 944 33103 oder per E-Mail unter info@smartambiente.de. Als offizieller Premium Partner von Tecnolumen garantieren wir Ihnen Originalware mit versandkostenfreier Lieferung innerhalb Deutschlands.
Häufige Fragen zu Edouard Wilfrid Buquet
Buquet war ein französischer Lampendesigner, der 1925 die zweiarmige Schreibtischleuchte EB 27 entwarf und am 9. Februar 1927 in Paris patentieren ließ. Bis 1940 produzierte er mehrere Variationen dieser Leuchte, die heute als Klassiker des Art déco gilt.
Kern der Buquet-Leuchten ist eine gelenkige, gegengewichtige Konstruktion. Die Arme lassen sich in jeden Winkel justieren und drehen, ohne dass Feststellschrauben nötig sind. Für Sie bedeutet das eine Leuchte, die sich mit einer Hand ausrichten lässt und das Licht in einem großen Radius verteilt.
Die EB 27 wurde 1929 durch Lucien Rollin auf dem Salon der Société des artistes décorateurs bekannt und in der Folge von Architekten wie Le Corbusier und Marcel Breuer in ihre Innenraumgestaltungen übernommen. Ein Exemplar gehört zur Sammlung des Museum of Modern Art in New York.
Bei uns finden Sie 12 Buquet-Leuchten aus der Neuauflage von Tecnolumen. Das Sortiment umfasst die EB 27 als Tisch-, Wand- und Stehleuchte sowie die kompaktere EB 28 als Tischleuchte, jeweils in vernickelter und versilberter Ausführung.
Buquet zählt zu den Gestaltern des Art déco. Seine Leuchten wurden in den 1920er und 1930er Jahren gefertigt und in Interieurs eingesetzt, die zwischen dekorativem Anspruch und funktionaler Moderne standen. Er selbst gehörte nicht zum Bauhaus-Kreis.
Die bei uns geführten Buquet-Leuchten sind autorisierte Neuauflagen des Bremer Herstellers Tecnolumen, der die EB 27 und EB 28 seit vielen Jahren in enger Anlehnung an die historische Konstruktion fertigt. Historische Originale aus den 1920er bis 1940er Jahren werden ausschließlich über Auktionshäuser und den Kunstmarkt gehandelt.
