Oliver Niewiadomski
Der 1963 in Hamburg geborene Industriedesigner Oliver Niewiadomski verbindet geometrische Grundformen mit moderner LED-Technik. Für Tecnolumen entwarf er die Bulo Serie und die Flad Tischleuchte.
Faktenblock zu Oliver Niewiadomski
- Geboren: 1963 in Hamburg, Deutschland
- Nationalität: deutsch
- Ausbildung: Hochschule für bildende Künste Hamburg, Industriedesign, Diplom
- Studio: Bremen, Niewiadomski Design
- Lehrtätigkeit: Professor für Konstruktive Geometrie an der Hochschule für Künste Bremen
- Wichtige Kollaborationen: Tecnolumen, Wilde + Spieth, TECNOLINE
- Bekannteste Werke: Bulo Serie (2010) für Tecnolumen, Flad Tischleuchte (TLON 12), Square Tischleuchte (MLON 12), LED-Notenpultleuchte Modell 7111330 für Wilde + Spieth
- Anerkennung: Geometrie-Sammlung der HfK Bremen 2011 in das Verzeichnis wissenschaftlicher Sammlungen des Helmholtz Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt Universität zu Berlin aufgenommen; keine öffentlich dokumentierten Design-Auszeichnungen
- Bei Smartambiente: 20 Leuchten von 1 Marke (Tecnolumen), Preisspanne 502,20 € bis 2.046,00 €
- Offizielle Website: Oliver Niewiadomski
Vom geplanten Instrumentenbauer zum Industriedesigner in Bremen
Oliver Niewiadomski wurde 1963 in Hamburg geboren. Ursprünglich wollte er Geigenbauer werden, entschied sich aber gegen dieses Handwerk, weil er die Violine als bereits gelöste Konstruktion begriff. Er studierte anschließend Industriedesign an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und schloss als Diplom-Designer ab. Heute lebt und arbeitet er in Bremen, wo er sein eigenes Designbüro führt.
Neben der freien Gestaltungsarbeit lehrt Niewiadomski als Professor für Konstruktive Geometrie an der Hochschule für Künste Bremen. Aus dieser Lehrtätigkeit entstand ab 2007 eine mathematisch-geometrische Sammlung, die inzwischen über 100 Exponate umfasst. 2011 wurde diese Sammlung in das Verzeichnis wissenschaftlicher Sammlungen des Helmholtz Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt Universität zu Berlin aufgenommen. Vorträge und Workshops zu Themen wie „Design und Geometrie", „Stealth Design" oder zum Oloid als geometrischem Taumelkörper führen ihn regelmäßig an Hochschulen im In- und Ausland.
Grundformen der Geometrie als Archetypen des Designs
Kugel, Würfel und Zylinder bilden für Niewiadomski die Archetypen des Designs. Diese Grundformen prägen sowohl sein gestalterisches Schaffen als auch seine Lehre an der HfK Bremen. Er beschreibt sie als Formen, die etablierte Sehgewohnheiten treffen und das Verstehen erleichtern. Seine Aufgabe versteht der Designer darin, das Vertraute so zu interpretieren, dass daraus etwas Überraschendes und Innovatives entsteht.
Sein Ansatz ist erkennbar vom Bauhausdenken geprägt. Klarheit in der Formensprache, logische Funktionalität und eine sinnliche Auswahl der Materialien stehen im Zentrum. Zum Umgang mit Werkstoffen formuliert er den Anspruch, dass sie klar und rein wirken sollen und nicht durch Farbschichten überlagert werden. Ornamente ohne funktionalen Bezug lehnt er ab. Statt Zusätze hinzuzufügen, formt er die reduzierte Grundgestalt so, dass sie ihre eigene Aussage trägt.
Eine technologische Grundlage seiner jüngeren Arbeit ist die LED-Technik. Sie erlaubt Bauhöhen und geometrische Freiräume, die mit klassischen Leuchtmitteln nicht möglich waren. Diese Möglichkeiten hat Niewiadomski in mehreren Serien für Tecnolumen konsequent genutzt.
Kollaborationen mit Tecnolumen, Wilde + Spieth und TECNOLINE
Für den Bremer Leuchtenhersteller Tecnolumen entwarf Niewiadomski ab 2010 mehrere LED-Serien. Tecnolumen produziert auch die originalen Bauhaus-Leuchten von Wilhelm Wagenfeld, was die stilistische Nähe seines Werks zur klassischen Moderne zusätzlich unterstreicht.
Über Tecnolumen hinaus gestaltete Niewiadomski für den Möbelhersteller Wilde + Spieth die LED-Notenpultleuchte Modell 7111330. Für die Marke TECNOLINE entwickelte er zusammen mit Charlotta Schnepel eine moderne Baubeschlagskollektion, deren Herstellungsprozess auf demselben geometrischen Denken aufbaut. Die Bandbreite seines Werks reicht damit vom architektonischen Zubehör bis zur Wohn- und Objektbeleuchtung.
Die Bulo Kollektion und die Flad Tischleuchte im Detail
Die Bulo Kollektion aus dem Jahr 2010 ist das bekannteste Werk von Oliver Niewiadomski. Ausgangspunkt war die Kugel als geometrische Grundform. Der Designer schnitt sie in Scheiben, platzierte das Licht in die entstehende Mitte und ließ die Konstruktion auf einem Wippfuß frei kippen. Das Ergebnis ist eine bewegliche Leuchte, die ohne Gelenke auskommt und in zwei Positionen fixiert werden kann. Die extrem flache Bauform des Kopfes wurde erst durch LED-Technik ermöglicht.
Die Bulo Serie liegt bei den Tecnolumen Pendelleuchten mit HL und HLON Serien und bei den Tecnolumen Tischleuchten mit Bauhaus-Bezug in mehreren Farbvarianten wie Aluminium, Schwarz, Weiß, Orange, Hellblau, Grün und Strawberry vor. Als besonders große Ausführung wird die Bulo XL BLON 16 als Bodenleuchte geführt. Neben der Bulo Serie hat Niewiadomski für Tecnolumen die Flad Tischleuchte (Modellcode TLON 12) und die Square Tischleuchte (MLON 12) gestaltet. Alle drei Werke folgen derselben Logik: geometrische Grundform, blendfreie LED-Ausleuchtung und stufenlos dimmbares Licht.
Werke von Oliver Niewiadomski im Smartambiente-Sortiment
Bei Smartambiente in Wendelstein bei Nürnberg führen wir aktuell 20 Leuchten von Oliver Niewiadomski, alle aus der Zusammenarbeit mit Tecnolumen als Bauhaus-Manufaktur. Das Sortiment umfasst die Bulo LED Pendelleuchte, die Bulo Tischleuchte, die Bulo XL BLON 16 Bodenleuchte und die Flad Tischleuchte in mehreren Farb- und Materialvarianten.
Die Preisspanne reicht von 502,20 € für die Flad Tischleuchte bis 2.046,00 € für die Bulo XL BLON 16 Bodenleuchte. Als offizieller Premium Partner von Tecnolumen liefern wir Ihnen alle Modelle als Originalware versandkostenfrei innerhalb Deutschlands. Ergänzend zu den Werken von Niewiadomski passen die klassischen Tecnolumen Tischleuchten mit renommierten Herstellern rund um Wagenfeld und Buquet stilistisch schlüssig zur Bulo Serie. Auch die energieeffizienten LED-Pendelleuchten mit warmweißem Licht fügen sich in ein Beleuchtungskonzept mit Bulo-Modellen ein.
Beratung zu Leuchten von Oliver Niewiadomski
Fragen zu Original vs. Nachbau, zur Ersatzteilverfügbarkeit oder zur passenden Bulo-Variante beantworten Ihnen Mehmet Sögütlü und das Smartambiente-Team persönlich. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 911 944 33103 oder per E-Mail unter info@smartambiente.de. Als offizieller Premium Partner von Tecnolumen garantieren wir Ihnen Originalware mit versandkostenfreier Lieferung innerhalb Deutschlands.
Häufige Fragen zu Oliver Niewiadomski
Oliver Niewiadomski ist ein 1963 in Hamburg geborener deutscher Industriedesigner. Er lebt und arbeitet in Bremen und ist Professor für Konstruktive Geometrie an der Hochschule für Künste Bremen. Sein Studium des Industriedesigns absolvierte er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Niewiadomski arbeitet konsequent mit den geometrischen Grundformen Kugel, Würfel und Zylinder. Er versteht sie als Archetypen des Designs. Seine Formsprache ist reduziert, funktional und im Denken vom Bauhaus geprägt. Statt Ornamente zu ergänzen, formt er die Grundgestalt so, dass die Konstruktion selbst ihre Aussage trägt.
Seine sichtbarste Kollaboration im Leuchtenbereich besteht mit dem Bremer Hersteller Tecnolumen, für den er die Bulo Serie, die Flad Tischleuchte und die Square Tischleuchte entworfen hat. Für Wilde + Spieth gestaltete er die LED-Notenpultleuchte Modell 7111330, für TECNOLINE eine moderne Baubeschlagskollektion.
Bei Smartambiente führen wir 20 Leuchten von Oliver Niewiadomski, alle aus der Zusammenarbeit mit Tecnolumen. Das Sortiment umfasst die Bulo LED Pendelleuchte, die Bulo Tischleuchte, die Bulo XL BLON 16 Bodenleuchte und die Flad Tischleuchte in mehreren Farbvarianten. Die Preisspanne reicht von 502,20 € bis 2.046,00 €.
Die Bulo Kollektion aus dem Jahr 2010 basiert auf der Kugel als geometrischer Grundform. Niewiadomski schnitt die Kugel in Scheiben und platzierte das Licht in die entstehende Mitte. Ein Wippfuß erlaubt es, die Leuchte in zwei Positionen zu kippen, ohne Gelenke zu verwenden. Die extrem flache Kopfform wurde erst durch LED-Technik möglich.
Sein Werk lässt sich in der Nachfolge des Bauhaus einordnen. Schnörkellose Formen, Fokus auf Funktion und die Auseinandersetzung mit geometrischen Grundformen prägen seinen Ansatz. Seine Rolle als Professor für Konstruktive Geometrie unterstreicht diesen Bezug zur klassischen Gestalterausbildung.
