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Hotel Eingangsbereich einrichten - Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Hotel Eingangsbereich

Mindestens 3 Elemente sind funktional notwendig: ein klar sichtbarer Empfangspunkt, eine Sitzmöglichkeit für wartende Gäste und ein Beleuchtungskonzept, das Zonen unterscheidet. Alles Weitere, also Konsolentische, Spiegel oder dekorative Elemente, unterstützt die Atmosphäre, ist aber nicht zwingend.

Als Richtwert gilt: Etwa 10 bis 15 % der Eingangszonenfläche sollte als Sitzbereich geplant werden. Bei einer Lobby von 50 Quadratmetern entspricht das rund 5 bis 8 Quadratmeter reiner Sitzfläche, verteilt auf 1 oder 2 Sitzgruppen. Die genaue Zahl hängt von der Betriebsstruktur ab, also davon, wie viele Gäste zur gleichen Zeit ankommen und warten.

Ein Loungesessel bietet offenen Sitzkomfort und lädt zum informellen Aufenthalt ein. Er wirkt einladend, aber wenig abschirmend. Ein Highback Sessel gliedert den Raum zusätzlich: Die hohe Rückenlehne schafft eine Art Mini-Zone, in der sich Gäste weniger beobachtet fühlen. Im stark frequentierten Eingangsbereich schafft der Highback Sessel mehr Rückzugsgefühl.

Metallgestelle aus Aluminium oder pulverbeschichtetem Stahl und Kunstlederoberflächen mit Abriebschutz sind die wartungsärmsten Optionen. Echtleder ist hochwertig, erfordert aber regelmäßige Pflege. Textile Bezüge in Objektqualität, also mit mindestens 100.000 Scheuertouren Martindale, halten deutlich länger als Standardbezugsstoffe.

Gepolsterte Sitzmöbel absorbieren bereits einen Teil des Schalls. Teppiche oder Läufer auf dem Bodenbreich dämpfen Schritt- und Rollkoffergeräusche spürbar. Hochlehnige Möbel und textile Wandelemente übernehmen zusätzliche Dämpfung. All diese Maßnahmen fügen sich optisch in das Raumkonzept ein und müssen nicht als akustisches Element erkennbar sein.

Der häufigste Fehler ist, mit der Möbelauswahl zu beginnen, bevor die Wegeführung definiert ist. Sitzgruppen, die Personalwege blockieren, oder ein Empfangstresen, der nicht auf Anhieb sichtbar ist, entstehen fast immer durch diese Reihenfolge. Der zweite häufige Fehler ist fehlende Beleuchtungsplanung: Ein Raum, der nur durch eine zentrale Deckenleuchte erhellt wird, wirkt uniform und flach, unabhängig davon, wie hochwertig die Möbel sind.